Durchblickerblog Startseite

Archive for the 'selbständig' Category

Kann man denn davon leben?

Samstag, Dezember 31st, 2011

Diese Frage habe ich ja in meinem letzten Beitrag schon kurz beleuchtet, heute stieß ich auf ein Buch mit genau diesem Titel. Silvia Holzinger und Peter Haas haben ein Handbuch für unabhängige Kreativarbeiter geschrieben. Und vermarkten dieses jetzt konsequenterweise genauso unabhängig und kreativ.

Hier mal der Klappentext:

Dieses Handbuch ist für alle Kreativarbeiter, die mit Eigenvermarktung in der Internetökonomie ihr Auskommen und Einkommen suchen. Es ist eine praktische Entscheidungshilfe für Autoren, Grafiker, Designer, Journalistinnen, Bildende Künstlerinnen, Filmemacherinnen und alle, die von ihrer schöpferischen Arbeit leben wollen. Die Autoren entwerfen eine Skizze nachhaltigen Wirtschaftens jenseits gängiger Wachstumsmythen. Eine Aufforderung aufzubrechen, erfrischend unausgewogen, ermutigend wie anstiftend und entwaffnend ehrlich. Ein gutmütiges und launiges Handbuch der Best Practices für DIY-Nomaden, eine Art Schweizer Messerchen der Eigenvermarktung. Humorvoll in Beispielen und Erfahrungen, vergnüglich und manchmal sogar ein wenig böse.

Das Buch gibt es als E-Book für 4 Euro, bei Amazon oder direkt auf der Website der Autoren, dort auch zum vorbestellen als gedruckte Ausgabe für ca. 18 Euro.

Spannend finde ich auch das dazugehörige Blog, in dem die beiden Über die Vermarktung des Buches und ihre Erfahrungen dabei schreiben. Ich hab mir die E-Book-Version gekauft und bin schon am schmökern. Was ich bisher gelesen habe ist auf jeden Fall lesenswert!

Und hier nach dem Klick noch das Video zum Buch:

(weiterlesen …)

Das Hobby zum Beruf gemacht

Montag, Dezember 12th, 2011

“Soll ich mein Hobby zum Beruf machen?” fragt Svenja Hofert in ihrem Beitrag “Erste Hilfe Karriere” im KarriereSpiegel. – Ich habe das hinter mir und bin relativ zufrieden damit. Ich bin seit einigen Jahren Clown und Zauberkünstler, anfangs natürlich als Hobby nebenher, aber seit über drei Jahren nun auch berufsmäßig. Aber auch das ehemalige Hobby “Schülerzeitungsredakteur” ist mir zu einem zweiten Standbein geworden und ich generiere einige Einnahmen als Redakteur und Layouter. Und selbst das nebenbei gelernte Webdesign lässt sich gewinnbringend an den Mann und die Frau bringen.

Macht das Hobby dann noch Spaß?

Meistens tut es das tatsächlich noch. Natürlich gibt es Tage, wo mir gar nicht lustig zumute ist und ich muss trotzdem auf eine Feier. “Gute Laune verbreiten” kann ganz schön harte Arbeit sein. Doch es ist genau die Arbeit, die ich mir ausgesucht habe und theroretisch habe ich bei jeder Anfrage die Möglichkeit, zu- oder abzusagen.

Kann man davon leben?

Das werde ich spannenderweise immer wieder gefragt. Manchmal mitleidig, manchmal ehrlich überrascht. Wenn ich mir manche Kollegen ansehe, weiß cih, wie schwer es ist, vollzeit von einem kreativen Beruf zu leben. Bei mir macht es die Mischung. Die verschiedenen Bereiche meiner Selbstständigkeit ergänzen sich wunderbar, bringen Abwechslung und behindern sich nur selten gegenseitig. Auch nach einem Wochenende mit mehreren Auftritten kann ich abends noch Kundenafragen per E-Mail beantworten, Internetseiten updaten oder schnell einen Telefontermin für einen der kommenden Vormittage ausmachen. Und wenn ich all meine Geschäftsbereiche zusammennehme, kann ich durchaus gut davon leben, und das schon seit bald vier Jahren.

Wer sich nach ersten Testläufen endgültig entscheidet, sein Hobby zum Beruf zu machen, muss oft finanzielle Opfer bringen, denn nur wenige Leidenschaften werfen so viel ab wie ein Job als Banker, Key Account Manager oder Werber.

Da hat Frau Hofert nicht Unrecht, trotzdem würde ich im Moment mit niemandem tauschen.

Separate Telefon- und Faxnummer fürs Homeoffice mit sipgate

Donnerstag, März 5th, 2009

Sipgate

Neulich stand schon wieder ein Umzug an. Von der 3 1/2 Zimmer Wohung in ein schönes Reihenhäuschen, und statt dem halben Zimmer in dem vorher mein Schreibtisch stand hab ich nun ein hübsches großes Büro – im Keller, aber mit Sonnenlicht.

Internet, Telefon und Fernsehen haben wir auch nach dem Umzug sofort wieder über Kabel BW gehabt, da bin ich nach wie vor begeistert und mit 20 MBit/s komme ich prima aus. Keiner der vielen DSL Anbieter kann bisher einen vergleichbaren Tarif vorweisen. Diskussionen entstanden aber, als es um die Frage einer zusätzlichen Telefonnummer für mein Büro ging.

Bei KabelBW bekomme ich beim Standardtarif nur eine Telefonnummer, mcöhte ich mehr, geht das gleich ins Geld. Eine zusätzliche Nummer schlägt mit 5 €/Monat zu Buche, für eine Voice-Mailbox kommen noch 1,90 €/Monat dazu und Faxfunktion wird nicht angeboten.

Nach ein wenig Recherche bin ich dann auf sipgate gestoßen. (weiterlesen …)

Künstlersozialversicherung und Nebeneinkünfte von KSK-Versicherten

Donnerstag, September 25th, 2008

Seit einiger Zeit bin ich nun selbständig mit meinen zwei Standbeinen, und als Kreativer bei der Künstlersozialversicherung versichert (siehe auch KSK – des einen Leid des andern Freud). Da ich neben den kreativen Tätigkeiten auch einige kleinere Nebentätigkeiten habe (z.B. Hosting für meine Kunden) bin ich dankbar über den Artikel von akademie.de die was zu Nebeneinkünften von KSK-Versicherten und Geringfügigkeitsgrenzen bei Nebenjobs schreiben.

Hinterher ist man ein bisschen schlauer. Dankeschön.

Telefonakquise – Nein Danke, ich kann lesen

Freitag, Februar 22nd, 2008

Letzte Woche hatte mich das ehrgeizige Ziel befallen, mit meiner Künstlerseite in die vorderen Google-Positionen vorzustoßen. Ein Weg dahin ist bekanntlich der Linkaufbau. Da es auch ansonsten nicht verkehrt ist, in verschiedenen Verzeichnissen auch vertreten zu sein, hab ich so manchen “kostenlosen Basiseintrag” vorgenommen.

So zum Beispiel beim “allesklar katalognetzwerk” zu dem neben allesklar auch noch meinstadt und einiges andere gehört. Ein einfacher Eintrag mit Link und Website-Titel ist kostenfrei, für ein paar Informationen mehr wollen Sie aber gleich rund 300 Euro haben. Das hab ich mir in Ruhe durchgelesen und für den Moment dankend abgelehnt.

Heute kam dann der telefonische Nachschlag, ob ich denn mit meinen Bestandskunden zufrieden wäre, oder nicht doch einen besseren Eintrag haben wollte. Auf die Frage, ob sir mir denn kostenlos etwas besseres anbieten könnte, wollte die Frau gar nicht erst eingehen. Ich versuchte der Dame zu erklären, dass es mir in erster Linie darum geht, in Google gefunden zu werden. Daraufhin durfte ich erst einmal mit anhören, wie viele Besucher ihre Seiten täglich von Google bekommen. Das ist ja schön für sie, aber solange meine Seite nur 3 Einträge drunter bei der selben Suche erscheint, zahle ich doch keine 300 Euro im Jahr dafür.

Clown Benji aus Karlsruhe bei Google

Und das wo gestern schon eine Telefonistin eines anderen Verzeichnisses mir erzählen wollte, was für tolle Zugriffszahlen ich haben könnte, wenn ich statt mich nur als Zauberkünstler und Clown einzutragen auch gleich noch “Eventmanagement” anbieten würde. Dort würde ein Link auch nur schlappe 48 Euro im Monat kosten… Auch das hatte ich zuvor schon selbst gelesen und mir meine Meinung bereits gebildet.

Vielleicht sollte ich mich doch mal mit dem Thema “Werben mit kleinem Budget” befassen. Zur Zeit bin ich mit meiner Google Platzierung für “Clown Karlsruhe” und der kleinen Print-Anzeige im Karlsruher Kind eigentlich ganz zufrieden.

    Empfehlungen



  • Durchblickerblog Startseite

PocketWeblog