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Archive for the 'Lifehacks' Category

Die Cloud für sich arbeiten lassen – ifttt und Dropboxautomator

Dienstag, Januar 3rd, 2012

Immer mehr Daten landen in der “Cloud” – auf irgendeinem Webspeicherplatz, bei Facebook, Evernote, in der Dropbox oder auch nur im GMail-Account. Neuerdings gibt es Tools, die die verschiedenen Web-Anwenungen miteinander in Kontakt bringen. Vor allem wiederkehrende Tasks können so automatisiert werden.

 
Dropboxautomator
Der Dropboxautomator von Manuel Berger verarbeitet in der Dropbox abgelegte Dateien. So können Dokumente automatisch konvertiert, übersetzt, umbenannt oder sogar woanders hochgeladen werden. Abgelegte Bilder können konvertiert, bearbeitet oder auf Twitter gepostet werden. Wenn man eine Weile nachdenkt, sind damit allerlei nützliche Anwendungen denkbar. (via golem)

 
If this then that
Noch einen Schritt weiter geht die Web-2.0-Schnittstelle “If this then that”, die Caschy gestern vorgestellt hat, dort können ganz verschiedene Web-Anwendungen in Abhängigkeit voneinander aktiviert werden. So lassen sich mit ifttt Wiedervorlage-E-Mails triggern, Artikel zu bestimmten Themen automatisch an den Kindle-Reader senden oder im Feedreader markierte Beiträge als PDF in der Dropbox ablegen usw. Es gibt unzählige denkbare Möglichkeiten. Eine ganze Sammlung davon findet sich als “Rezepte” auf der ittf-Website.

Die Tools arbeiten nicht in Echtzeit, es kann schon mal eine Weile vergehen bis ein Trigger aktiv wird. Spannend wird’s, wenn man die Dinge miteinander kombiniert. Wie schaut’s aus, nutzt ihr solche Dienste?

Wenn einem die Arbeit über den Kopf steigt: Delegieren

Dienstag, September 20th, 2011

Wie kann man als Selbständiger erfolgreich delegieren? Anfangs dachte ich, ich muss immer alles selbst erledigen und in der ersten Zeit hat das auch funktioniert. Es gab nur immer wieder Dinge, die mir über den Kopf wuchsen. Sei es dass ich bei einem Kundenwunsch nicht sofort reagiert habe, dass ich das eigentlich gar nicht leisten kann, oder zu viele Anfragen auf einmal kamen und ich nicht absagen wollte. Irgenwann wuchs die To-Do-Liste derart, dass ich sicher war: das schaffe ich nie!

Aber an wen kann ich meine Aufgaben delegieren? Angestellte habe ich keine und möchte ich mir auch nicht leisten. Aber es gibt genügend Freelancer da draußen, Selbständige wie mich, die vielleicht ähnliche oder ergänzende Qualifikationen haben und zu einem ähnlichen oder gar günstigeren Stundensatz arbeiten wie ich. Fündig wurde ich auf der Seite www.freelancer.com

Mit wenigen Klicks konnte ich eine Projektbeschreibung erstellen, einen ungefähren Finanzrahmen festlegen und dann auf Angebote warten. Eine Übersetzungsarbeit, die ich irgendwann mal zugesagt habe und ewig nicht dazu kam, konnte ich nun für einen recht günstigen Betrag von einem Schweizer Kollegen erledigen lassen. Das Formular, vor dessen Programmierung mir graute entwarf ein bulgarischer Programmierer in der Hälfte meiner veranschlagten Zeit.

Natürlich kostet mich das etwas, aber gerade in Stoßzeiten, oder wenn zusätzlich private Dinge auf mich einstürmen bin ich froh, das ein oder andere Problem künftig auslagern zu können.

 

Unerwünschte und unbekannte Anrufe blockieren

Mittwoch, Februar 16th, 2011

Senior_telefoniert - pixelio.de Rainer SturmEs gibt Tage, da ärgere ich mich, dass ich so freigiebig mit meinen Kontaktdaten bin. Als Selbsständiger bleibt mir aber auch nichts anderes übrig, als erreichbar zu sein. Dafür habe ich mir eine Büronummer zugelegt, die nur im Büro klingelt – und wenn ich nicht gestört werden möchte, stelle ich das Klingeln leise und lasse meinen freundlichen Anrufbeantworter drangehen. Nun gibt es aber Leute, die ich auch privat kenne, oder die sich aus anderen Quellen meine private Nummer organisiert haben. Da klingelt dann mitten beim Essen mit der Familie, beim Baden oder beim gemütlichen Filmabend lautstark das Telefon, notfalls auch mehrfach hintereinander, bis man drangeht. Und es sind immer die selben Leute…

Bekannte Nummern sperren oder abweisen

Da ich weiß, dass diese Menschen auch meine Brüonummer haben und sich dort gemütlich mit meinem AB unterhalten könnten, oder zu meinen Bürozeiten auch gerne persönlich mit mir, suchte ich nach einer Lösung, die private Nummer für Anrufe bestimmter Leute sperren zu können. Es gibt da wohl “Komfortfunktionen” bei der Telekom, die man freischalten lassen kann. Da ich aber kein Magenta mag und über Kabel-BW telefoniere, schaute ich erst dort nach. Da wird so ein Dienst aber nicht angeboten. Telefone, die so etwas von Haus aus können kosten über 100 Euro, also musste eine günstigere Lösung her, wie ich bekannte Nummern blockieren kann, am besten mit einer Blacklist.

Günstigste Lösung: FritzBox 7113

Für 15 Euro habe ich bei ebay eine gebrauchte FritzBox 7113 erstanden, die genau das macht, was ich möchte. Per Sofort-Kaufen ist sie ab ca. 30 Euro zu haben, mit etwas Geduld und Glück aber schon weit unter 20 Euro zu ersteigern. Die Box steht bei mir nun im Wohnzimmer und hängt zwischen meiner Telefonleitung und dem Telefon. Nebenbei nutze ich sie noch als WLan-Repeater – also als Signalverstärker für mein WLan. Dadurch, dass sie ins WLAN eingebunden ist, lässt sich die Nummernsperre bequem über die Browser-Oberfläche verwalten. Unerwünschte Nummern werden einfach in die Liste eingetragen. Schön ist auch die Funktion, unbekannte Rufnummern gleich mit zu blockieren. Das ist vor allem dann nützlich, wenn irgendwelche Werbeanrufe kommen oder nervende Freunde die Rufnummer unterdrücken, damit du drangehst…

Für mich ein schöner Technik-Hack, der meinen Alltag ausserhalb des Büros ein klein wenig entspannter macht. ;)

[[ Bildnachweis: Rainer Sturm / pixelio.de ]]

Dem “Inneren Pinguin” auf der Spur

Montag, Dezember 20th, 2010

Heute bin ich bei einem kleinen Video von Eckart von Hirschhausen hängengeblieben. Mit seinem feinen Humor gelingt es ihm, tiefe Gedanken auf leichte Weise zu transportieren. Er rät dazu, sich klar zu werden:

Wer bist du? Was kannst du gut? – Sei du selbst – Andere gibt es schon genug!

Gleichzeitig warnt er vor zu viel Psychoanalyse, depressiver Sicht nach innen und stellt fest “Auch sieben Jahre Psychotherapie machen aus einem Pinguin keine Giraffe”. Erst im Wasser entwickelt ein Pinguin Eleganz und zeigt, was in ihm steckt. Wir brauchen die richtige Umgebung, um unser volles Potential zu entfalten.

3 Minuten, die sich lohnen:

Nein sagen – nicht per E-Mail?

Freitag, März 12th, 2010

Soeben stolpere ich bei Marlin über den Artikel “Email-Regeln – kein Nein über Email“.  Marlin empfindet es als unfreundlich, wenn ein “Nein” per E-Mail kommt, weil darin zu wenig “Beziehungsinformationen” enthalten sind, um einen negativen Effekt abzumildern. Um der Beziehung etwas gutes zu tun, sollte man bei Absagen und “Neins” also immer lieber zum Telefonhörer greifen.

Ich kann der Grundidee zwar folgen, mir selbst fällt das Nein-Sagen aber eh schon sehr schwer, da bin ich manchnmal froh, eben nur die Sachinformation übermitteln zu können, ohne das jetzt alles noch emotional aufzufangen. Zumal es Momente gibt, wo ich den den “negativen Effekt” durchaus in Kauf nehme. Das das nicht unbedingt einer weiteren vertrauensvollen Zusammenarbeit dient sehe ich ein.

Doch ich hatte auch schon den Fall, in dem ich solch eine Zusammenarbeit eben einstellen wollte, ohne der anderen Person zusätzlich noch mitzuteilen, was ich wirklich von ihr halte… da war es wohl professioneller das per Mail zu kommunizieren….

Und wenn man an die privaten Bereiche denkt, ist es ja auch nicht anders: Zum Beispiel möchten viele Suchende bestimmt nicht mit allen Personen, die hinter den Kontaktanzeigen im Netz stecken, mehrmals persönlich kommunizieren.

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