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Der Unterschied zwischen Wichtig und Dringend – Video

15. Juli 2011

Geht es euch auch so? Ständig gibt es dringende Dinge zu erledigen und jedes E-Mail von Kunden scheint sofort erledigt werden zu müssen. Wer immer nur dringende Dinge wegschafft läuft Gefahr, den Blick für die wichtigen Dinge zu verlieren.

Hans-Peter Zimmermann hat ein Video produziert zu den Themen “sein Leben lieben” und “Dringendes von Wichtigem unterscheiden lernen”.

Sammeln und Teilen bei frents.com

1. Juni 2011

Erfahrungen Test mit Frents.comNeulich stieß ich auf frents.com – eine Mischung aus Tauschbörse und lokalem sozialen Netzwerk. Die Idee dahinter ist wohl, dass wir auf der einen Seite alle mehr Sachen besitzen, als wir brauchen – auf der anderen Seite aber kaum jemand weiß, was für Schätze in unseren Regalen lagern. Also legt man sich ein Profil an in dem man alle Sachen einträgt (Bücher, DVDs, Spiele, Geräte …) die man besitzt und von denen man sich vorstellen kann, sie mit Freunden, Nachbarn oder anderen frents-Usern zu teilen.

Das Anlegen eines Profils wird einem recht einfach gemacht, durch eine Verknüpfung mit Facebook und eine entsprechende Datenfreigabe hat man mit einem Klick einen neuen Account angelegt. Allerdings trägt der dann deinen Facebook-Namen (was ja laut dortigen AGB dein Realname ist..) und wenn auch deine Adresse bei FB gespeichert ist wissen demnächst alle deine Nachbarn, was du zuhause hast…

Allerdings sind die Jungs und Mädels bei frents wohl an der Sache dran und mit einem kurzen Mail an den Support konnte ich meinen Benutzernamen anonymisieren. So steht da zwar immer noch, was ich alles habe, aber ohne erst Kontakt mit mir herzustellen kann mir die Liste nicht persönlich zugeordnet werden.

Beim stöbern entdeckte ich ein interessantes Buch, das ein Mädchen im Nachbarort besitzt – jetzt muss ich mich nur noch trauen, die anzumailen, ob ich mir das Buch mal ausleihen kann. Eigentlich eine coole Idee, die manchem Stubenhocker vielleicht zu ein paar neuen, realen Kontakten bringt… ich werd’s mal testen.

IBM meint: wer sortiert, verliert

27. Mai 2011

Na sowas, im Karriere-Spiegel lese ich, dass das Sortieren von E-Mails wohl etwas für Verlierer sei. Eine Studie von IBM will herausgefunden haben, dass Filtern und Sortieren in Ordner-Strukturen nur Scherereien bringt. Das kann ich absolut nicht bestätigen.

Ich habe mein System schon seit Jahren im Einsatz und behalte damit stets den Überblick – das Sortieren hilft, dass keine wichtige Mail die nach einer Aktion meinerseits verlangt verloren geht. Alles andere wird zumindest grob thematisch abgelegt. Zumindest im Bereich der To-Dos und Mails die beantwortet werden wollen will ich auf keinen Fall zur übervollen Inbox zurück.

Lediglich für die schnelle Suche nach einer alten Mail greife ich auf die Suchfunktion zurück, suche kann der PC besser als ich. Wenn es aber darum geht, bestimmte Mails “abzuarbeiten” dann geht mir nichts über meine Ordner. Ausführlicher beschrieben hab ich das in dem Beitrag “Wie ich E-Mails geregelt kriege

Mindmeister und Freemind Mindmaps auf dem Android Smartphone nutzen

3. März 2011

Mindmaps überall einsetzbarSeit einiger Zeit benutze ich Mindmeister als bevorzugtes Mindmapping- und Planungsinstrument. Ob Projektverwaltung, die Planung eines Vortrags oder ein einfaches Brainstorm, alles lässt sich schnell und übersichtlich darstellen. Die Daten lassen sich zur Sicherung herunterladen, sind aber auch immer online verfügbar, so dass ich auch von fremden Rechnern schnell an meine Mindmaps komme.

Seit einiger Zeit gibt es nun auch eine Anwendung für iPhone und iPad, damit soll Mindmeister „überall einsetzbar“ sein, setzt aber vorraus, dass man ein Apple-Gerät benutzt. Auf Android-Smartphones oder -Tablets gibt es noch kein passendes Tool.

Abhilfe schafft da das in einer kostenlosen (werbefinanziert) und einer kostenpflichtigen Version vorliegende Thinking Space ( http://www.thinkingspace.net/ ) – gibts auch im Android Market. Damit lässt sich auf den Mindmeister-Account zugreifen und Mindmaps können synchronisiert, angesehen und geändert werden. Das ist genau, wonach ich gesucht habe.

Aber auch wer mit Freeemind arbeitet, kommt bei Thinking Space auf seine Kosten. Wie man seine lokalen Dateien von Freemind und die bei Thinking Space sinnvoll synchron hält, schildert Volker Moench in einem Blogbeitrag

Unerwünschte und unbekannte Anrufe blockieren

16. Februar 2011

Senior_telefoniert - pixelio.de Rainer SturmEs gibt Tage, da ärgere ich mich, dass ich so freigiebig mit meinen Kontaktdaten bin. Als Selbsständiger bleibt mir aber auch nichts anderes übrig, als erreichbar zu sein. Dafür habe ich mir eine Büronummer zugelegt, die nur im Büro klingelt – und wenn ich nicht gestört werden möchte, stelle ich das Klingeln leise und lasse meinen freundlichen Anrufbeantworter drangehen. Nun gibt es aber Leute, die ich auch privat kenne, oder die sich aus anderen Quellen meine private Nummer organisiert haben. Da klingelt dann mitten beim Essen mit der Familie, beim Baden oder beim gemütlichen Filmabend lautstark das Telefon, notfalls auch mehrfach hintereinander, bis man drangeht. Und es sind immer die selben Leute…

Bekannte Nummern sperren oder abweisen

Da ich weiß, dass diese Menschen auch meine Brüonummer haben und sich dort gemütlich mit meinem AB unterhalten könnten, oder zu meinen Bürozeiten auch gerne persönlich mit mir, suchte ich nach einer Lösung, die private Nummer für Anrufe bestimmter Leute sperren zu können. Es gibt da wohl “Komfortfunktionen” bei der Telekom, die man freischalten lassen kann. Da ich aber kein Magenta mag und über Kabel-BW telefoniere, schaute ich erst dort nach. Da wird so ein Dienst aber nicht angeboten. Telefone, die so etwas von Haus aus können kosten über 100 Euro, also musste eine günstigere Lösung her, wie ich bekannte Nummern blockieren kann, am besten mit einer Blacklist.

Günstigste Lösung: FritzBox 7113

Für 15 Euro habe ich bei ebay eine gebrauchte FritzBox 7113 erstanden, die genau das macht, was ich möchte. Per Sofort-Kaufen ist sie ab ca. 30 Euro zu haben, mit etwas Geduld und Glück aber schon weit unter 20 Euro zu ersteigern. Die Box steht bei mir nun im Wohnzimmer und hängt zwischen meiner Telefonleitung und dem Telefon. Nebenbei nutze ich sie noch als WLan-Repeater – also als Signalverstärker für mein WLan. Dadurch, dass sie ins WLAN eingebunden ist, lässt sich die Nummernsperre bequem über die Browser-Oberfläche verwalten. Unerwünschte Nummern werden einfach in die Liste eingetragen. Schön ist auch die Funktion, unbekannte Rufnummern gleich mit zu blockieren. Das ist vor allem dann nützlich, wenn irgendwelche Werbeanrufe kommen oder nervende Freunde die Rufnummer unterdrücken, damit du drangehst…

Für mich ein schöner Technik-Hack, der meinen Alltag ausserhalb des Büros ein klein wenig entspannter macht. ;)

[[ Bildnachweis: Rainer Sturm / pixelio.de ]]

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