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Das Hobby zum Beruf gemacht

12. Dezember 2011

“Soll ich mein Hobby zum Beruf machen?” fragt Svenja Hofert in ihrem Beitrag “Erste Hilfe Karriere” im KarriereSpiegel. – Ich habe das hinter mir und bin relativ zufrieden damit. Ich bin seit einigen Jahren Clown und Zauberkünstler, anfangs natürlich als Hobby nebenher, aber seit über drei Jahren nun auch berufsmäßig. Aber auch das ehemalige Hobby “Schülerzeitungsredakteur” ist mir zu einem zweiten Standbein geworden und ich generiere einige Einnahmen als Redakteur und Layouter. Und selbst das nebenbei gelernte Webdesign lässt sich gewinnbringend an den Mann und die Frau bringen.

Macht das Hobby dann noch Spaß?

Meistens tut es das tatsächlich noch. Natürlich gibt es Tage, wo mir gar nicht lustig zumute ist und ich muss trotzdem auf eine Feier. “Gute Laune verbreiten” kann ganz schön harte Arbeit sein. Doch es ist genau die Arbeit, die ich mir ausgesucht habe und theroretisch habe ich bei jeder Anfrage die Möglichkeit, zu- oder abzusagen.

Kann man davon leben?

Das werde ich spannenderweise immer wieder gefragt. Manchmal mitleidig, manchmal ehrlich überrascht. Wenn ich mir manche Kollegen ansehe, weiß cih, wie schwer es ist, vollzeit von einem kreativen Beruf zu leben. Bei mir macht es die Mischung. Die verschiedenen Bereiche meiner Selbstständigkeit ergänzen sich wunderbar, bringen Abwechslung und behindern sich nur selten gegenseitig. Auch nach einem Wochenende mit mehreren Auftritten kann ich abends noch Kundenafragen per E-Mail beantworten, Internetseiten updaten oder schnell einen Telefontermin für einen der kommenden Vormittage ausmachen. Und wenn ich all meine Geschäftsbereiche zusammennehme, kann ich durchaus gut davon leben, und das schon seit bald vier Jahren.

Wer sich nach ersten Testläufen endgültig entscheidet, sein Hobby zum Beruf zu machen, muss oft finanzielle Opfer bringen, denn nur wenige Leidenschaften werfen so viel ab wie ein Job als Banker, Key Account Manager oder Werber.

Da hat Frau Hofert nicht Unrecht, trotzdem würde ich im Moment mit niemandem tauschen.

Mindmeister jetzt auch als App für Android

27. Oktober 2011

Schon länger nutze ich Mindmeister als bevorzugtes Mindmap-Tool. Dort plane ich Projekte, Vorträge und so manchen Brainstorm. Bisher war es aber nur über Umwege möglich, diese Mindmaps auch unterwegs mit dem Android-Gerät anzuschauen. (Siehe Beitrag dazu). Jetzt gibt es endlich eine native Android-App von Mindmeister, die mir den Umweg ersprart. Funktioniert soweit ganz gut.

Die erste Version der MindMeister für Android App unterstüzt alle 2.x Versionen von Android. Unterstützung für 3.x (Tablette) wird in Kürze folgen. Die MindMeister Android App ist völlig kostenlos.

Einen Video-Test dazu hat René in seinem Blog parat. Einfach hier entlang.

Psychologie des Geldes (Video)

4. Oktober 2011

“Geld verdirbt nicht den Charakter es macht ihn nur deutlich!” ist nur ein Zitat aus dem nachfolgenden Video mit Eckart von Hirschhausen. Der Mann hat einfach eine sehr sympatische Art, Themen auf den Punkt zu bringen. Wenn du nie über Geld nachdenkst, dann surfe einfach weiter. Ansonsten gibt es hier einige interessante Punkte zu bedenken:

Wenn einem die Arbeit über den Kopf steigt: Delegieren

20. September 2011

Wie kann man als Selbständiger erfolgreich delegieren? Anfangs dachte ich, ich muss immer alles selbst erledigen und in der ersten Zeit hat das auch funktioniert. Es gab nur immer wieder Dinge, die mir über den Kopf wuchsen. Sei es dass ich bei einem Kundenwunsch nicht sofort reagiert habe, dass ich das eigentlich gar nicht leisten kann, oder zu viele Anfragen auf einmal kamen und ich nicht absagen wollte. Irgenwann wuchs die To-Do-Liste derart, dass ich sicher war: das schaffe ich nie!

Aber an wen kann ich meine Aufgaben delegieren? Angestellte habe ich keine und möchte ich mir auch nicht leisten. Aber es gibt genügend Freelancer da draußen, Selbständige wie mich, die vielleicht ähnliche oder ergänzende Qualifikationen haben und zu einem ähnlichen oder gar günstigeren Stundensatz arbeiten wie ich. Fündig wurde ich auf der Seite www.freelancer.com

Mit wenigen Klicks konnte ich eine Projektbeschreibung erstellen, einen ungefähren Finanzrahmen festlegen und dann auf Angebote warten. Eine Übersetzungsarbeit, die ich irgendwann mal zugesagt habe und ewig nicht dazu kam, konnte ich nun für einen recht günstigen Betrag von einem Schweizer Kollegen erledigen lassen. Das Formular, vor dessen Programmierung mir graute entwarf ein bulgarischer Programmierer in der Hälfte meiner veranschlagten Zeit.

Natürlich kostet mich das etwas, aber gerade in Stoßzeiten, oder wenn zusätzlich private Dinge auf mich einstürmen bin ich froh, das ein oder andere Problem künftig auslagern zu können.

 

Die effektivste Zeit des Tages – Finde deine Tagesleistungskurve (Video)

10. August 2011

In einer Zeitschrift las ich letzt die nette Überschrift “Morgenmuffel liebt Frühaufsteher – nur wann?”. Und es stimmt, es braucht in einer Beziehung schon einige Absprachen und gewisses Einfühlungsvermögen in den anderen, vor allem eben, wenn man unterschiedliche Leistungskurven hat. Ich kann am besten abends arbeiten, wenn alles um mich rum still ist. Meine Frau war früher eine ausgesprochene Frühaufsteherin, die schon alles möglich erledigt hat, bis ich mal aus den Federn kam.

Gerade als Selbständiger ist es wichtig, sich solche Sachen bewusst zu machen. Es zwingt mich ja niemand, morgens um 8 im Büro zu sitzen und Nachmitags um 17 Uhr mit dem arbeiten aufzuhören. Meine Arbeitszeiten müssen zu meinem Rhythmus passen, und sich dann natürlich noch mit der Familie in Einklang bringen lassen.

In einem weiteren Video zeigt Hans-Peter Zimmermann die optimale Nutzung der Tages-Leistungskurve.

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