Telefonakquise – Nein Danke, ich kann lesen
Freitag, Februar 22nd, 2008Letzte Woche hatte mich das ehrgeizige Ziel befallen, mit meiner Künstlerseite in die vorderen Google-Positionen vorzustoßen. Ein Weg dahin ist bekanntlich der Linkaufbau. Da es auch ansonsten nicht verkehrt ist, in verschiedenen Verzeichnissen auch vertreten zu sein, hab ich so manchen “kostenlosen Basiseintrag” vorgenommen.
So zum Beispiel beim “allesklar katalognetzwerk” zu dem neben allesklar auch noch meinstadt und einiges andere gehört. Ein einfacher Eintrag mit Link und Website-Titel ist kostenfrei, für ein paar Informationen mehr wollen Sie aber gleich rund 300 Euro haben. Das hab ich mir in Ruhe durchgelesen und für den Moment dankend abgelehnt.
Heute kam dann der telefonische Nachschlag, ob ich denn mit meinen Bestandskunden zufrieden wäre, oder nicht doch einen besseren Eintrag haben wollte. Auf die Frage, ob sir mir denn kostenlos etwas besseres anbieten könnte, wollte die Frau gar nicht erst eingehen. Ich versuchte der Dame zu erklären, dass es mir in erster Linie darum geht, in Google gefunden zu werden. Daraufhin durfte ich erst einmal mit anhören, wie viele Besucher ihre Seiten täglich von Google bekommen. Das ist ja schön für sie, aber solange meine Seite nur 3 Einträge drunter bei der selben Suche erscheint, zahle ich doch keine 300 Euro im Jahr dafür.

Und das wo gestern schon eine Telefonistin eines anderen Verzeichnisses mir erzählen wollte, was für tolle Zugriffszahlen ich haben könnte, wenn ich statt mich nur als Zauberkünstler und Clown einzutragen auch gleich noch “Eventmanagement” anbieten würde. Dort würde ein Link auch nur schlappe 48 Euro im Monat kosten… Auch das hatte ich zuvor schon selbst gelesen und mir meine Meinung bereits gebildet.
Vielleicht sollte ich mich doch mal mit dem Thema “Werben mit kleinem Budget” befassen. Zur Zeit bin ich mit meiner Google Platzierung für “Clown Karlsruhe” und der kleinen Print-Anzeige im Karlsruher Kind eigentlich ganz zufrieden.

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