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Archive for Januar, 2008

Umzugs-Checklisten – gegen das Vergessen

Montag, Januar 14th, 2008

Jetzt geht alles ziemlich schnell bei mir. Meine Frau hat am Mittwoch ihre Zusage für die neue Festanstellung bekommen, am selben Abend konnten wir bereits eine passende Wohnung in der Nähe besichtigen, am Samstag unterschreiben und heute gibt es die Schlüssel. Jetzt haben wir eine Woche um hier alles einzupacken und umzuziehen. Sogar einen Kindergartenplatz am neuen Ort haben wir schon fast sicher, der Garant für genug Zeit für die morgendliche Selbständigkeit.

Da ich ein Freund von Checklisten bin, hab ich mich mal online umgesehen was es hilfreiches zum Umzug gibt, hier eine kleine Auswahl:

Na dann kann ja nichts mehr schiefgehen…

Wenn E-Mails den Kopf blockieren

Freitag, Januar 11th, 2008

Bei der FAZ gibt es einen netten Artikel über den von E-Mails erzeugten Dauer-Stress. Am Ende gibt es auch ein paar Tipps gegen den Mail-Frust die sich zusammenfassen lassen:

1. E-Mails seltener abholen
2. Erst denken, dann schreiben
3. Unerwünschte Post abwehren
4. E-Mail Filter nutzen

Zum Umgang mit E-Mails hab ich vor einiger Zeit mal den Artikel “Wie ich die E-Mails geregelt kriege” verfasst. Zur Spambekämpfung habe ich weiterhin Spamihilator und Thunderbird als Duo im Einsatz.

Ein guter Tipp zum Umgang mit E-Mails ist das englische Video von Merlin Man mit dem Titel “Inbox Zero

Öffnen Anonymisierungsdienste der Kriminalität Tür und Tor?

Donnerstag, Januar 10th, 2008

Oliver hat am Dienstag in seinem mobinauten-Blog ungewöhnlich scharf geschossen. Über das Tor-Netzwerk, mit dem sich Verbindungsdaten anonymisieren und z.B. IPs verschleiern lassen schrieb er:

Ich glaube den Betreibern der Tor-Softwaresysteme ja , dass diese dem Guten “dienen” wollen, ich vermute allerdings, dass gerade auch die “Bösen” dieser Welt dankbare Abnehmer dieser Gratisdienste sind.

Ich muss zugeben, dass ich Tor in Verbindung mit Vidalia im Einsatz habe, um weiterhin meinen Lieblings-Musikdienst Pandora nutzen zu können (wie das geht hab ich hier mal beschrieben). Aber damit würde ich mich noch lange nicht zu den “Bösen” zählen.

Am Mittwoch veröffentlichte Oliver dann einen Leserbrief eines Tor-Betreibers, der ein paar Einblicke in die strafrechtliche Relevanz von Anonymisierungdsdiensten bietet:

Bei 40 TerraByte pro Jahr spielte die IP des Servers in 2 Ermittlungsverfahren eine Rolle. Der Schreiber rechnet dann vor, dass sich das bei angenommenen 100 MB pro Straftat auf einen strafrechtlich relevanten Anteil am Gesamtraffic von 0,0001% umrechnen lässt. – Die ganze Stellungnahme lest ihr bei mobinauten.

Also im Moment sehe ich die Gefahr eher von der ganzen Datenspeicherung her kommen, als von den wenigen Möglichkeiten, sich der Speicherung und Protokollierung zu entziehen. Auch hier gilt: Nur weil Erpresserbriefe aus Schlagzeilen geklebt werden sollte man noch lange nicht die Zeitungen verbieten. (Zumindest nicht alle…;-)

Kostenlose Ebooks für Selbständige

Mittwoch, Januar 9th, 2008

Peers Blog trifft bei mir gerade einen Nerv, heute stellt er eine Liste mit 56 kostenlosen Ebooks für Selbständige vor. Für mich im Moment am interessantesten ist der Bereich “Selbständig machen” zu dem er immerhin 9 gute Adressen gesammelt hat. Aber auch die Bereiche “Bloggen” “Internet-Marketing” und “Kundengewinnung” regen zum stöbern an. Danke Peer. ;)

Als Blogger etwas verdienen? Oder doch ehrliche Handarbeit?

Dienstag, Januar 8th, 2008

Ich hab schon gemerkt, dass “erfolgreich von zuhause arbeiten” nicht die idealen Suchworte für mein Anliegen waren, danke für die Linktipps in den gestrigen Kommentaren. Einiges davon hatte ich schon selbst gefunden, manches war aber auch neu. Bei Selbständig im Netz hat Peer heute mal zusammengetragen, was Top-Blogger so im Monat verdienen (Jens mit seinen 13,28 € mal nicht eingerechnet).

Da sind Beträge dabei, von denen träume ich nicht einmal. Da müsste ich schon einige Websites im Akkord für gestalten oder meine Kundentelefonate über teure Support-Nummern anbieten. (Hey, das ist ne Idee….). Bisher habe ich immer in den Pausen auf der Arbeit gebloggt und abends noch ein wenig nebenher verdient. Nun frage ich mich, ob ich nicht künftig lieber bloggen und nebenher etwas arbeiten soll… meine Zeit kann ich mir ja frei einteilen.

Im letzten Monat habe ich mir zumindest die Weihnachtsgeschenke von den Blogeinnahmen kaufen können. (hab ja nur ein Kind und eine Frau). Wenn ich meine kleinen Blog-Projekte (PocketWeblog, mobi-list, Durchblickerblog, Ökumene Nachrichten) zusammenrechne kommt da folgendes raus:

Adsense: 64 €
Linklift : 103 €
Amazon: 21 €
Summe = 188 €

Das ist nett, wenn es ein Hobby ist und ein wenig Gewinn abwirft. Um meine Miete bezahlen und leben zu können müsste ich die Einnahmen (und den Aufwand) mehr als verzehnfachen. Wenn man bedenkt, dass ich als Clown Benji auf einem Kindergartenfest mit einem Auftritt mehr verdiene, rückt sich der Blickwinkel wieder zurecht. Zum Problogger werde ich wohl nicht so schnell.

Aber ich muss mir langsam Gedanken machen, wie meine zwei Standbeine Internet-Dienstleistungen und Kinder/Familien-Unterhaltung zusammen passen. Irgendwie habe ich Hemmungen, als Clown nach dem gelungenen Kindergeburtstag den Papi anzusprechen, ob er denn eigentlich schon eine eigene Internetseite hat. Oder andersrum meinen Geschäftskunden meine Dienst als Clown für die nächste Firmenfeier zu empfehlen. Ich hab also immer zwei verschiedene Visitenkarten einstecken… Hat jemand eine Idee, wie das zusammenpasst?

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