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Archive for Mai, 2007

GTDTiddlywiki in Thunderbird integrieren

Samstag, Mai 26th, 2007

GTDTiddlywiki in ThunderbirdBei Clint fand ich den Tipp, wie ich mein GTD-System GTDTiddlywiki in mein E-Mail Programm Thunderbird integrieren kann. So habe ich E-Mails und Nächste Schritte an einem Ort.

Dazu setzt man einfach die Startseite von Thunderbird auf die Adresse des kleinen Wikis. Das geht bei Thunderbird 2.* unter Ansicht -> Extras -> Einstellungen. Am einfachsten öffnet man das Wiki in Firefox und überträgt den Pfad dann in das Eingabefeld bei Thunderbird.

Anschließend lässt sich das Wiki über Navigation -> Thunderbird-Startseite aufrufen.

Zu beachten ist, dass das Ausführen von Javascript erlaubt sein muss, damit das Wiki funktioniert. Bei mir musste ich dazu unter abaout:config noch javascript.allow.mailnews auf “true” setzen.

Nicht ohne mein Handtuch! Heute ist Towel-Day!

Freitag, Mai 25th, 2007

Es ist wieder soweit, wie jedes Jahr am 25. Mai wird heute, am Tag des Handtuchs dem 2001 verstorbenen Autor Douglas Adams gedacht. Dieser beschrieb in seinem Roman “Per Anhalter durch die Galaxis” Handtücher als ungemein praktische Dinge, die man eigentlich immer dabei haben sollte.

Ungemein praktisch wäre auch gewesen, wenn meine Frau heute die Digitalkamera nicht mit genommen hätte… das wär ein Bildchen wert gewesen. Daher hier nur ein paar Links in die Webwelt zum Thema:

Oh, für die GTDler unter euch, was ich hier grad mache nennt sich “procrastination;)

Hat vielleicht jemand ein Bild von sich im Handtuch? Gern per Mail oder als Link. Irgendwann kommt meine Frau heim, dann liefere ich meins nach. Mein Sohnemann hat gestern schon mal geübt:

Luca mit handtuch

Schöner googeln – Firefox Erweiterungen für Google-Dienste

Dienstag, Mai 22nd, 2007

Auch wenn Google in den letzten Jahren einige Sympathien verloren hat nutze neben der Suche auch einige der von Google sonst angebotenen Dienste. So finde ich es praktisch, dass ich Anhänge, die ich in Gmail bekomme gleich in Google Docs & Spreadsheets öffnen kann, meine Termine plane ich mit Google Calendar und einige Feeds lese ich auch im Google Reader.

Oft fehlen mir aber Features oder ein besseres Design, die ich einfach mit Firefox-Erweiterungen nachrüste. Hier mal meine liebsten Firefox-Google-Erweiterungen:

Suche

Gmail

Google Reader

Google Calendar

Was sind deine liebsten Google-Erweiterungen?

Drei Tipps für mehr Produktivität

Donnerstag, Mai 17th, 2007

Von Johannes Kleske kam heute ein Stöckchen herbeigeflogen, mit der Fragestellung:

Was ist dein bester Produktivitätstipp? Was hilft dir am meisten, deine Aufgaben erledigt zu bekommen? Was hält dich fokussiert und diszipliniert?

Natürlich führe ich Listen, verschaffe mir einen Überblick über die Dinge, die noch zu erledigen sind und überlege mir, wie ich sie am besten angehe. Doch ich muss zugeben dass ich immer noch einen ziemlich großen Druck brauche, um mich dann auch hinzusetzen. Bei meinen Freunden gelte ich nach wie vor als Chaot, aber manchmal staunen sie, wie ich es trotzdem schaffe, so viele Dinge unter einen Hut zu bekommen, daher hier auch drei Tipps statt einem.

Vereinbare einen Termin, und halte dich daran

Ich habe erlebt, dass ich zwar immer wieder unangenehme Dinge vor mir herschiebe, aber es meistens schaffe, wichtige Termine einzuhalten. Meistens – meine Diplomarbeit hab ich damals einen Tag zu spät abgegeben, weil ich die Zeit fürs Binden nicht einkalkuliert hatte, aber das Studium hab ich bestanden.

Seitdem versuche ich mir immer einen eigenen Endtermin zu setzen, bis wann ich eine Sache erledigt haben möchte. Diesen Termin lege ich ca. fünf Tage vor dem eigentlichen Schlusstermin. So hat die Sache noch ein wenig Zeit zum reifen und ich kann auch Geistesblitze in den letzten Zügen noch gut mit einbauen.

Diesen Termin trage ich in meinen Terminplaner ein, oder vermerke ihn in Klammern auf meiner Projektliste. Je nach Art des Projektes hilft es auch, meine Frau als “externe Motivation” einzubauen, die mich beizeiten an den Termin erinnert.

Äußere und Innere Ordnung gehören zusammen

Solange mein Schreibtisch voll ist mit Projekten, Infos und sonstigen Dingen, kann ich nicht wirklich konzentriert arbeiten. Bevor ich ein größeres Projekt angehe, nehme ich mir die Zeit, die kleinen Dinge in Ordnung zu bringen, den Kopf und die Inbox zu leeren und meine Listen auf den aktuellen Stand zu bringen. Das hat schon ein bisschen was vom “wasserklaren Geist”. Zumindest hilft es, wenn man so wenig lose Enden wie möglich im Kopf hat.

Die Muse braucht Zeit und Ruhe

Gerade bei größeren Projekten, die sich nicht so leicht in kleine Schritte aufteilen lassen, hilft es mir, wenn ich von vornherein einen größeren Zeitblock dafür einplane. Idealerweise dann, wenn ich alleine im Büro sein kann und der Anrufbeantworter läuft. Wenn das tagsüber nicht zu machen ist, verlege ich solche Dinge auch schon mal in die Abendstunden nach 22 Uhr, wenn Frau und Kind im Bett sind, und ich wenigstens das Gefühl habe, solange arbeiten zu können, wie es eben dauert. Die meisten meiner Projekte habe ich irgendwann zwischen 2 und 4 Uhr nachts abgeschlossen – danach schlafe ich friedlich wie ein Baby.

Ich werfe mal ein Stöckchen zu Stephan List und Jared rüber und leg hier zwei hin zum mitnehmen. Auch Kommentare sind gern gesehen, was hilft dir, produktiv zu sein?

Wie ich die E-Mails geregelt kriege – Getting Email Done

Montag, Mai 14th, 2007

Lange Zeit fehlte mir in meiner Inbox der Durchblick. Manche Mails lagen Monate rum, einfach weil ich sie übersehen hatte. Bei Robert Basic ist das wohl heute noch so, sonst würde er nicht schreiben:

“ich verschussel viele Mails, wenn ich die nicht gleich beantworte, sind die wech”

Vielleicht hilft ja folgender Ansatz, frei nach dem GTD-Gedanken: Die Inbox sollte eigentlich immer so gut wie leer sein. Wie man sich den Spam aus der Inbox raushält, habe ich ja letzt schon erklärt. Bei mir sieht die Inbox in etwa so aus:

E.Mail Inbox mit DurchblickAlle zwei oder drei Tage, mindestens aber Montag morgens gehe ich meine Inbox von hinten bis vorne durch (sortiert nach Datum) – E-Mail für E-Mail.

Bei jeder E-Mail überlege ich, was ich damit machen möchte, was der nächste Schritt ist. Wenn das beantworten der Mail weniger als 2-5 Minuten dauern würde, mach ich das gleich und verschiebe das Mail anschließend in die thematische Ablage oder in den Papierkorb. (weiterlesen …)

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