Durchblickerblog Startseite

Archive for März, 2007

Echte und falsche MindMaps – noch mehr Tools

Dienstag, März 6th, 2007

Erst kürzlich habe ich das Tool bubbl.us vorgestellt, das sich selbst als Tool für Brainstorms und Ideenpräsentation empfiehlt. Stefan List weist heute darauf hin, dass das mit echtem Mind-Mapping wenig zu habe. Dafür empfiehlt er eher Web-Anwendungen wie MindMeister und Mindomo. Beide Anwendungen lassen sich intuitiv benutzen und erstellen ansehnliche MindMaps.

Was ist nun eigentlich ein echtes MindMap? Da gibt es teils erbittere Diskussionen um die Definitionshoheit. Interessant ist zum Beispiel die Diskussionsseite auf der Wikipedia zum Thema, wo es heisst:

“Der Begriff MindMap und die dazugehörende MindMap-Technik wurden von Tony Buzan erfunden und auch vorgestellt. Er hat diesen Begriff auch als Schutzmarke weltweit vermarktet. [...] Natürlich kommt es immer wieder zu neuen Ausprägungen und Darstellungen. Trotzdem, damit der Begriff MindMap verwendet werden darf, müssen Grundregeln eingehalten werden. Die Regeln werden von Tony Buzan und auch Maria Beyer in ihren Büchern erklärt (T.Buzan “Das Mind-Map-Buch” und M.Beyer “BrainLand. Mind Mapping in Aktion“) Tony Buzan zeigt in seinem Buch auch Beispiele für “NICHT-Mind-Maps” und erklärt auch warum diese nicht funktionieren.”

Das Konzept nach Buzan findet sich zum Beispiel auf mindmap.at. Ein “echtes” Mind-Map hat zum Beispiel immer nur ein Wort pro Linie, auf der es steht.

Auch hier gilt für mich das, was weiter unten schon zu GTD steht: Erlaubt ist, was hilft – wichtig ist, was für dich funktioniert.

Interessanterweise taucht bubbl.us dann auch auf der (englischen) Liste der erhältlichen Mind-Mapping Software auf, neben ganz vielen anderen Schätzen.

Medienpraxis.ch meldete zu dem Thema, dass eine neue Beta von Freemind 0.9 erschienen ist. Diese soll bereits stabil laufen und eignet sich für echte und für falsche Mindmaps. :)

Fünf Feststellungen zu Getting Things Done

Montag, März 5th, 2007

In marvelz-Blog standen diese Woche fünf interessante Feststellungen über GTD, die ich hier mal ins deutsche übertrage.

1. GTD ist leicht zu lernen, aber schwer zu perfektionieren

Das Buch zu lesen, es gut zu finden und die ersten Schritte zu machen fielen mir leicht. Am Anfang war alles klar (nicht ganz so “wasserklar” wie David Allen das beschreibt, aber deutlich klarer als vorher).

Mit der Zeit merkt man, dass es nicht so einfach ist, wirklich alle Dinge immer wieder ins System zu übernehmen, keine losen Enden im kopf zu behalten und die Nächsten Schritte auch wirklich zu gehen, und nicht nur zu sammeln…

2. GTD benötigt Ausdauer und Disziplin

Wie bei jedem Versuch, neue Gewohnheiten zu entwickeln braucht es einiges an Ausdauer und Selbstdisziplin. Sehr schnell hat man eine Notiz wieder auf einen Zettel gekritzelt und diesen eingesteckt, statt ihn in der Inbox zu platzieren und ins System zu übernehmen. Immer wieder bilden sich kleine Stapel in der Inbox, die einen davon abhalten, wirklich wichtige Dinge dort reinzulegen…

3. GTD braucht Zeit

Unterm Strich möchte man natürlich Zeit gewinnen und effektiver arbeiten, aber zunächst braucht es Zeit. Zeit um die Inbox durchzuarbeiten, um die Projektliste auf dem aktuellen Stand zu halten und auch, um hin und wieder alle losen Enden zu sammeln und ins System einzufügen.

4. GTD ist nicht die Antwort auf alles

So einfach und einleuchtend das System auch erscheint (mancher verwendet es geradezu als Religionsersatz) es gibt funtkionierende Hilfsmittel und Strategien sich selbst zu organisieren, die nicht von David Allen erfunden wurden. Wichtig ist, was für dich funktioniert.

5. Es gibt nicht das einzig wahre GTD-System

Es gibt verschiedene Systeme und Ansätze um GTD umzusetzen. Einige Tools und HIlfsmittel habe ich ja schon vorgestellt. Jeder muss sein eigenes System finden, dass ihm liegt, da gibt es kein “richtiges” oder “falsches” System – hauptsache es funktioniert und geht einem leicht von der Hand.

Hauptsache, man kriegt die Dinge geregelt!

    Empfehlungen



  • Durchblickerblog Startseite

PocketWeblog