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Was Google-Adsense von euch weiß – oder vermutet…

30. Januar 2012

Google verdient sein Geld mit Anzeigen – und je interessanter die Anzeigen sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man auch drauf klickt. Und Google lernt immer mehr dazu. Die Suchmaschine analysiert die Seiten, auf denen ich surfe und steckt mich so in thematische Schubladen. So erhöht sich die Chance, dass die angezeigte Werbung tatsächlich etwas mit dem Thema zu tun hat, das mich interessiert. Netterweise kann man sich diese thematische Zuordnung auch anzeigen lassen und mittels “opt out” auch “Personalisierte Google Display-Netzwerk-Anzeigen deaktivieren”, wie es auf den Seiten heißt.

Mit einem Klick auf https://www.google.com/settings/ads/onweb/ verrät dir Google Adsense, was es schon über dich gespeichert hat. Bei mir steht da zum Beispiel dass ich mich für Produktivitätssoftware interessiere, ab und zu mal “Essen und Trinkne” zu mir nehme und ein Faible für Smartphones habe. Das ist ziemlich korrekt. Wenn mir ein Thema fehlt, könnte ich Google sogar selbst noch weitere Kategorien vorschlagen, damit ich noch besser passende Werbung angezeigt bekomme – oder aber einzelne Kategorien wieder von meinem Profil entfernen.

Einen Überblick darüber, was Google mit unseren Daten macht, gibt die firmeneingene Seite http://www.google.de/goodtoknow/data-on-google/ – dort steht zum Beispiel

Ein paar Details zu Ihrer Person können die Google-Produkte verbessern, sowohl für Sie als auch für andere. Wenn wir Ihre Präferenzen kennen, können wir Ihnen die passenden Suchergebnisse zurückgeben. Eine anonymisierte Analyse des Suchverlaufs von Millionen von Nutzern hilft uns bei der ständigen Verbesserung unseres Suchalgorithmus, der Entwicklung neuer Funktionen, dem Schutz unserer Systeme und sogar der Vorhersage der nächsten Grippewelle.

Das sieht ein bisschen aus wie eine Imagekampagne im Sinne von “wir sind doch nicht böse…”, immerhin sorgen sie sich auch um Grippepatienten… ich bin gerührt.

Den Arbeitsmarkt im Auge behalten

16. Januar 2012

Seit über drei Jahren bin ich jetzt selbstständig und kann mich eigentlich unterm Strich nicht beklagen. Doch es gibt immer wieder auch Zeiten, in denen mir ein fester Job deutlich lieber wäre. Eine Anstellung bietet ein sicheres Einkommen, geregelte Versicherungsverhältnisse und ist in der Regel deutlich planbarer als das Leben von Auftrag zu Auftrag. Hätte ich überhaupt noch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt? Wo gibt es passende freie Stellen?

Nachschauen beruhigt
Und so ist es gar nicht schlecht, ab und zu mal durch das Hintertürchen zu schauen. Lokal stöbere ich in Stellenangeboten und schaue, was in meinem Bereich so angeboten wird. Kleinere Unternehmen suchen nach wie vor in regionalen Zeitungen. Aber natürlich kann ich mich auch im Internet schlau machen. Je nachdem, in welcher Stadt ich nach Stellenangeboten suche, bekomme ich bei speziellen Portalen schnell eine Auskunft. Bei der Joboter Jobsuchmaschine muss ich zum Beispiel nur mal nach „Jobs Hamburg“ suchen – schon bekomme ich einen raschen Überblick über Stellenanzeigen aus der gewünschten Stadt. Das funktioniert auch mit der Suche nach ganzen Regionen wie „Ruhrgebiet“ oder „Rhein Main“.

Ich muss ja nicht gleich Bewerbungen schreiben. Aber so bekomme ich ein Gefühl dafür, ob meine Qualifikationen auch auf dem freien Jobmarkt noch gesucht sind. Oder in welchem Bereich ich erst noch eine Fortbildung machen müsste, um wieder eine feste Anstellung zu finden.

Und wie macht ihr das? Ab und zu mal schauen oder Augen zu und vorwärts?

Facebook Timeline – die neue Chronik einrichten und anpassen

7. Januar 2012

Bei immer mehr Facebook-Nutzern stößt man nach dem Klick auf den Benutzernamen nicht mehr auf die altbekannte Pinnwand, sondern auf die neu gestartete Chronik. Im Moment ist das noch eine freiwillige Einstellung, früher oder später werden alle Nutzer auf die neuen Profilseiten umgestellt. In meinem Bekanntenkreis sind es im Moment gerade mal 8% meiner Facebook-Freunde, die bereits von sich aus gewechselt haben.

Worum geht’s?
Eine Übersicht über die neuen Funktionen und die Möglichkeit, selbst eine Chronik anzulegen gibt es auf der Seite
https://www.facebook.com/about/timeline - Man muß ja nicht gleich seine ganze “Lebensgeschichte” erzählen. Aber wer’s mag kann alle wichtigen Highlights seit der Geburt nachtragen…

Titelbild anpassen
Neben dem Profilbild lässt sich als Header der Chronik ein breites Titelbild anzeigen. Das kann ein Ausschnitt aus einem beliebigen Foto aus einem persönlichen Facebook-Fotoalbum sein oder eine andere selbst erstellte Grafik, die man extra dafür hochlädt. Im Netz gibt es schon ganze Galerien, die zeigen was man damit kreatives anstellen kann. Wer selbst nicht so kreativ ist, bedient sich einer Vorlage oder nutzt einen der folgenden Web-Dienste um sich ein individuelles Titelbild zu erstellen:

Facebook-Titelbild als Visitenkarte
In Kooperation mit Moo bietet Facebook 50 kostenlose Visitenkarten im Design der neuen Chronik an. Wenn du auf deiner eigenen Chronik-Seite auf “Info” gehts findest du im Bereich Kontaktinformationen einen Link zur Aktion. (ein kleines Visitenkarten-Icon)  Mehr Infos z.B. bei t3n.

Alte oder unpassende Nachrichten löschen
Beim ersten erstellen der Chronik bekommt man ein paar Tage Zeit, bevor die neue Version öffentlich angezeigt wird. Diese Zeit sollte man nutzen, um sich mal seine eigenen alten Beiträge anzuschauen und den ein oder anderen Beitrag auszublenden oder zu löschen. Will man die ganze Chronik löschen, lässt sich das automatisieren.

Und? Habt ihr schon auf die Chronik umgestellt?

Die Cloud für sich arbeiten lassen – ifttt und Dropboxautomator

3. Januar 2012

Immer mehr Daten landen in der “Cloud” – auf irgendeinem Webspeicherplatz, bei Facebook, Evernote, in der Dropbox oder auch nur im GMail-Account. Neuerdings gibt es Tools, die die verschiedenen Web-Anwenungen miteinander in Kontakt bringen. Vor allem wiederkehrende Tasks können so automatisiert werden.

 
Dropboxautomator
Der Dropboxautomator von Manuel Berger verarbeitet in der Dropbox abgelegte Dateien. So können Dokumente automatisch konvertiert, übersetzt, umbenannt oder sogar woanders hochgeladen werden. Abgelegte Bilder können konvertiert, bearbeitet oder auf Twitter gepostet werden. Wenn man eine Weile nachdenkt, sind damit allerlei nützliche Anwendungen denkbar. (via golem)

 
If this then that
Noch einen Schritt weiter geht die Web-2.0-Schnittstelle “If this then that”, die Caschy gestern vorgestellt hat, dort können ganz verschiedene Web-Anwendungen in Abhängigkeit voneinander aktiviert werden. So lassen sich mit ifttt Wiedervorlage-E-Mails triggern, Artikel zu bestimmten Themen automatisch an den Kindle-Reader senden oder im Feedreader markierte Beiträge als PDF in der Dropbox ablegen usw. Es gibt unzählige denkbare Möglichkeiten. Eine ganze Sammlung davon findet sich als “Rezepte” auf der ittf-Website.

Die Tools arbeiten nicht in Echtzeit, es kann schon mal eine Weile vergehen bis ein Trigger aktiv wird. Spannend wird’s, wenn man die Dinge miteinander kombiniert. Wie schaut’s aus, nutzt ihr solche Dienste?

Kann man denn davon leben?

31. Dezember 2011

Diese Frage habe ich ja in meinem letzten Beitrag schon kurz beleuchtet, heute stieß ich auf ein Buch mit genau diesem Titel. Silvia Holzinger und Peter Haas haben ein Handbuch für unabhängige Kreativarbeiter geschrieben. Und vermarkten dieses jetzt konsequenterweise genauso unabhängig und kreativ.

Hier mal der Klappentext:

Dieses Handbuch ist für alle Kreativarbeiter, die mit Eigenvermarktung in der Internetökonomie ihr Auskommen und Einkommen suchen. Es ist eine praktische Entscheidungshilfe für Autoren, Grafiker, Designer, Journalistinnen, Bildende Künstlerinnen, Filmemacherinnen und alle, die von ihrer schöpferischen Arbeit leben wollen. Die Autoren entwerfen eine Skizze nachhaltigen Wirtschaftens jenseits gängiger Wachstumsmythen. Eine Aufforderung aufzubrechen, erfrischend unausgewogen, ermutigend wie anstiftend und entwaffnend ehrlich. Ein gutmütiges und launiges Handbuch der Best Practices für DIY-Nomaden, eine Art Schweizer Messerchen der Eigenvermarktung. Humorvoll in Beispielen und Erfahrungen, vergnüglich und manchmal sogar ein wenig böse.

Das Buch gibt es als E-Book für 4 Euro, bei Amazon oder direkt auf der Website der Autoren, dort auch zum vorbestellen als gedruckte Ausgabe für ca. 18 Euro.

Spannend finde ich auch das dazugehörige Blog, in dem die beiden Über die Vermarktung des Buches und ihre Erfahrungen dabei schreiben. Ich hab mir die E-Book-Version gekauft und bin schon am schmökern. Was ich bisher gelesen habe ist auf jeden Fall lesenswert!

Und hier nach dem Klick noch das Video zum Buch:

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